Im Sommer 1922 gewann die Idee Gestalt, nach dem Vorbild anderer Hochschulen für die Technische Hochschule München einen "Bund von Freunden" ins Leben zu rufen. Ein vorbereitender Ausschuss mit 70 Mitgliedern - Professoren und ehemalige Schüler der Universität - fand sich zusammen, dessen Mitgliederliste sich wie das Who is Who der deutschen Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften liest: MAN, Krupp, Höchst, Siemens, Dyckerhoff, um nur einige der prominentesten Namen und Firmen zu nennen. In einem Aufruf vom November 1922 an die ehemaligen Schüler, die Gönner und Freunde der Technischen Hochschule, wurde als Aufgabe des Bundes definiert, "alle Kräfte, die für die Technik in Theorie und Praxis wirken, in gemeinsamer Arbeit zum Besten der Technischen Hochschule München zusammenzufassen, zur Förderung ihrer wissenschaftlichen und Unterrichts-Aufgaben und zur Stärkung und Weckung des Gefühls der Zusammengehörigkeit aller ihrer ehemaligen Angehörigen, ihrer Freunde, Gönner und Förderer."Am 7. Dezember 1922 wurde der "Bund der Freunde der Technischen Hochschule München" gegründet. In den ersten Jahren zählte er rund 1400 Mitglieder, davon ca. 127 Firmen und Verbände. Heute gehören dem Bund etwa 2000 Einzelmitglieder und 120 Firmen an. Ein großer Teil der Firmen hält ihm seit seiner Gründung die Treue. |
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Der erste Vorsitzende war Dr. Gottlieb Lippart, Direktor der MAN. Die Bayerische Wirtschaft betrachtete es von Beginn an als Ehre, die Aufgaben im Vorstand des Bundes der Freunde wahrzunehmen: Johannes Hess, langjähriger Generaldirektor der heutigen Wacker-Chemie, war einer der ersten Schriftführer und nach Lippart von 1930 bis 1949 Vorsitzender des Bundes. Ihm folgten Otto Mayer, MAN-Generaldirektor und dann Ernst Albrecht von Siemens von 1961 bis 1971. Anschließend führte den Vorsitz Heinz Noris, Vorstandsvorsitzender der Firma Held und Francke Bau AG. Von 1987 bis 1995 war es BMW-Vorstandsvorsitzender Dr. Eberhard von Kuenheim, anschließend Prof. Dr. Johannes Kohl, Vorstandsvorsitzender der Wacker-Chemie, von 1996 bis 2002 Dr. Otto Majewski, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG. Von 2003 bis 2008 hatte dieses Amt Ehrensenator Prof. Dr. Burkhard Göschel, Vorstand der BMW AG für Entwicklung bis 2006, inne. Das Amt des Schriftführers lag Jahrzehnte lang bei Mitgliedern der Geschäftsführung der Wacker-Chemie, von 1995 bis 2002 bei Mitgliedern des Vorstandes der BMW AG. Das Amt des Schriftführers wird zur Zeit von Ehrensenator Rechtsanwalt Gerhard Hess, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands des Bayerischen Bauindustrieverbandes, bekleidet. Schatzmeister ist Dr. Steffen Marquardt, Bereichsvorstand und Leiter HVB Wealth Management, HypoVereinsbank AG, und Vorstandsvorsitzender des BdF ist Dr.-Ing. Klaus Draeger, Vorstand der BMW AG für Entwicklung. Stellvertretender Vorsitzender ist traditionsgemäß der jeweils amtierende Präsident der Hochschule. |
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| Der Bund der Freunde fördert die Kontakte zwischen Hochschule und Wirtschaft, ideell und materiell. Die erste halbe Million Mark Spendengelder konnte der Bund bereits während der Zeit der Reichsmark bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bereit stellen. Von 1948 bis 2008 betrugen die Zuwendungen i. W. für Forschungsprojekte an die TUM insgesamt über 5,4 Millionen Euro, was einem Jahresdurchschnitt von ca. 90.000 Euro entspricht. |
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